Workshop mit Selbsterfahrung:
Prozessgestaltung im Coaching mittels Zielbestimmung (als ein Kriterium in der Struktur?)

Dr. phil. Veronika Strittmatter-Haubold, Heidelberg Akademische Direktorin, Geschäftsführerin der Professional School und Dozentin am Institut für Erziehungswissenschaften und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

 

Inhalt:

Coaching ist ein zweckgebundener Prozess und kein „Schön, dass wir einmal darüber gesprochen haben". Dies bedeutet nicht, dass der Coach ein reiner Erfüllungsgehilfe ist. Coaching ist keine Maßnahme zur Erfüllung vorgedachter Ziele, denn oft werden erst im Coaching-Prozess selbst die eigentlichen Ziele des Klienten deutlich. Der Coach ist daher den gemeinsam im Prozess gefundenen und entwickelten Zielen verpflichtet und diese werden leistungsorientiert verfolgt. Um in diesem Sinne ein optimales Kooperationssystem im Coaching aufbauen zu können, gibt es zieldienliche Zugangsweisen und Tools. Einige davon wie zum Beispiel das „wertschätzende Interview“ werden im Workshop vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, Tools selbst zu erfahren und sie anschließend für die Anwendung in der eigenen Praxis zu reflektieren. Die Haltung im „wertschätzenden Interview“ ist ein wesentliches Kriterium, dass Coaching gelingt. Als weitere Tools bieten sich z. B. SMART-Modell oder Motto-Ziele an wie auch den Aufbau eines optimalen Beratungssystems. Es geht also um Struktur- wie Prozesskomponenten.